Vorzeigeschwester: Popover Poncho

Jetzt war es soweit, Candice von der Stoffschwester hatte mir letzte Woche den Stoff zum Probenähen geschickt.

Ausgesucht hat sie einen wunderschönen Strickfleece in braun. Der Stoff ist außen in Strickoptik gehalten und innen angenehm weich und warm wie ein klassischer Fleece. Also somit ein perfekter Stoff für den kommenden Herbst. Bei solch warmen Temperaturen momentan ist es jedoch eine echte Herausforderung daraus etwas zu nähen und dann noch anzuziehen. Ich kann euch sagen es warm ordentlich warm.

Anfangs hatte ich geplant einen gemütlichen Hoodie zu nähen, bin dann aber kurzfristig auf den wunderbaren Popover Poncho von April Rhodes gestoßen und wusste sofort, dass dies der ideale Schnitt für diesen Stoff ist. Auch die Details – wie die Tasche und der warme Kragen – gefielen mir von Anfang an sehr gut. Außerdem wollte ich schon seit langem einen Poncho haben. Ich finde ihn einfach unglaublich gemütlich und praktisch zugleich.

Für den Poncho in Größe S/M braucht ihr 1,80 Meter Stoff. Zusätzlich wird ca. ein halber Meter Jersey für den Kragen benötigt. Hier habe ich mich für einen schlichten cremefarbenen Jersey entschieden, um die Struktur des Strickfleece zu betonen.

Insgesamt lässt sich der Strickfleece sehr gut verarbeiten und man kommt beim Nähen ohne größere Probleme voran.

Auch die Anleitung April Rhodes ist klasse. Viele Bilder helfen dabei, dass man jeden Schritt versteht. Insgesamt müsst ihr ca. drei bis vier Stunden für den Poncho einrechnen.

Also worauf wartet ihr? Rann an die Nähmaschine und ein tolles erstes Teil für den Herbst nähen!

MMM: Kunterbunt in den Sommer

Juhuu mein erster MMM! Schon lange wollte ich daran teilnehmen und bin bisher aber nie dazu gekommen. Für diese Woche hatte ich es mir ganz fest vorgenommen, da ich euch unbedingt eins meiner neusten Teile zeigen wollte, die letzte Woche entstanden sind.

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An diesem wunderbaren Schnitt von SeeKateSew konnte ich einfach nicht vorbei. Das Neptune Tee mit seinen Dreiecken hatte es mir sofort angetan!

Zudem passten die Maße so gut, dass ich fast nichts verändern musste.  Ich habe das T-Shirt in Größe M genäht und musste an beiden Seiten noch jeweils ungefähr 1,5 cm abnehmen. Zudem war das Oberteil – wie eigentlich – immer viel zu lang für mich und musste daher gekürzt werden. Für den Schnitt braucht ihr ein 1,5 Meter Jersey. Insgesamt solltet ihr für da Projekt ca. drei bis vier Stunden einplanen.

Den Jersey habe ich bei die Stoffschwester in Wien bestellt. Ich fand das Muster so sommerlich, dass ich unbedingt ein Oberteil daraus nähen musste. Wie nicht anders erwartet, ist der Jersey angenehm weich und liegt gut auf der Haut.

Das Neptune Tee kann in zwei Varianten genäht werden. Entweder als normales T-Shirt oder eben mit den kleinen Dreiecken. Wobei es euch überlassen bleibt, wie viele Dreiecke ihr tatsächlich nähen wollt. So ist es durchaus denkbar nur vorne ein Dreieck zu setzen.

Zu Beginn hatte ich ein bisschen die Befürchtung das die Dreiecke sich aufgrund des Jerseys beim Nähen stark verziehen werden. Das ist jedoch nicht passiert, da die Ausschnitte mit einer dünnen Einlage verstärkt werden.

Wichtig ist außerdem, dass die Ausschnitte nach dem Nähen kräftig gebügelt werden, damit die hinteren Stoffstücke möglichst flach am Oberstoff liegen.

Innerhalb eines Nachmittags könnt ihr euch ganz leicht dieses schöne sommerliche T-Shirt nähen!

BurdaStyle Modeklassiker selber nähen – eine wahre Fundgrube an Schnitten

Vor kurzem wurde mir die Ehre zuteil, zwei Rezensionsexemplare vom Verlag Edition Michael Fischer zu bekommen. Das erste möchte ich Euch heute gerne vorstellen.

Das Buch Burdastyle Modeklassiker selber nähen beinhaltet 19 Nähprojekte, die auf 5 Grundschnitten basieren. Anhand dieser fünf Grundschnitte werden Vintage-Modelle aus den Jahren 1920er bis 1980er Jahren vorgestellt. Dies umfasst eine ganze Bandbreite von Klassikern wie dem Charleston – und Etuikleid bis hin zu einem gewagten Smokinghemd mit Rüschen für Männer. Neben diesen edlen Kleidern findet sich jedoch auch u.a. ein Sommer-Pyjama aus den 1950er, der schon fast ein Must-have für diesen Sommer werden könnte. Dem Buch liegen die zudem Schnittbögen bei.

Jeder Epoche ist ein Kapitel gewidmet. Zu Beginn wird jeweils kurz auf den Stil der Zeit, die bekanntesten Modeschöpfer und die Must-have-Accessoires eingegangen. Daran schließen sich die jeweilige Schnitte an.

Die einzelnen Schritte sind sehr ausführlich beschrieben. Auch ist der jeweilige Schwierigkeitsgrad angegeben, sodass man je nach Nähfertigkeiten ein passendes Projekt auswählen kann.

Der – wie ich finde größte Vorteil – ist jedoch die Spiralbindung. Sie ist unglaublich nutzerfreundlich, da das Buch beim Arbeiten nicht zuklappen kann.

Ich war von der Bandbreite der Schnitte so überwältigt, dass ich mich bisher noch nicht entscheiden konnte, welchen Schnitt ich zuerst ausprobieren werde.

Besonders angetan hat es mir derzeit das Kleid aus den 1950er. 

Auch sehr schön finde ich das Etuikleid aus den 1960er. Mit einem gemusterten oder einfarbigen Jersey ist es ein toller Begleiter für den Sommer. Es kann aber auch als Winterkleid aus einem Wollstoff genäht werden.

Ihr seht also dieses Buch ist eine wahre Fundgrube an Schnitten für das ganze Jahr und für jeden Anlass!

Sommer-Shorts

Sicherlich habt ihr euch gewundert, warum es in letzter Zeit so still war. Das lag schlicht und einfach daran, dass ich im Urlaub war und in den letzten Tagen so viel genäht habe, dass ich überhaupt nicht dazugekommen einen Blogbeitrag zu schreiben. Was ich genau genäht habe, werde ich euch in den nächsten Wochen vorstellen. Zuerst muss ich noch alles fotografieren und noch mehr nähen!

Aber kommen wir zu dem eigentlichen Projekt, dass ich euch schon lange zeigen wollte: Die Shorty Rockers nach dem Schnittmuster von Mamahoch2 in Größe 86!

Eigentlich handelt es bei dem kostenlosen Schnittmuster um eine lange Jogginghose. In ihrer Anleitung zeigen Bianca und Sabrina von Mamahoch2 wie man ganz einfach das Schnittmuster in eine kurze Hose abwandeln kann. Mir gefiel besonders gut, dass die Hose unten einen farbigen Umschlag hat. Zudem ist die Anleitung auch reich bebildert, sodass eigentlich beim Nähen überhaupt nichts schief gehen kann.

Als Grundstoff habe ich mich für einen mittelblauen Jersey von Frau Tulpe entschieden. Passend dazu habe ich den Fuchsjersey – aus welchem ich bereits vor einiger Zeit einen Pullover genäht hatte – gewählt. 

Zusätzlich habe ich noch ein Dreieckstuch genäht. Durch den Klettverschluss kann es schön mitwachsen und bleibt so hoffentlich ein langer Begleiter. Für beide Teile müsst ihr ca. 3 Stunden Zeit einrechnen.

Ihr seht also, das Projekt kann gut an einem Abend genäht werden oder ihr näht an mehreren Abenden gleich einige Hosen für den nahenden Sommer.

Liebster Award! Yeah!

LiebsterAward

Kaum zu glauben, aber Ende April hat mich doch tatsächlich Juliane von krakeluere für den Liebster Award nominiert! Ich freu mich noch immer riesig und fühle mich ganz geehrt. 

Liebster Award ist eine Blogartikelserie bei der Blogger sich gegenseitig vorstellen, indem sie elf Fragen beantworten und anschließend weitere Blogs nominieren. Besonders schön dabei ist, dass häufig neue Blogs vorgestellt werden und so deren Bekanntheitsgrad gesteigert wird. 

Nun aber genug zum allgemeinen Teil. Euch interessiert sicherlich viel mehr welche Fragen mir gestellt wurden und was ich geantwortet habe.

Hier sind Sie also… die Fragen von krakeluere!

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen hat es damit, dass ich mir vor ca. 1 1/2 Jahren mein Label „Prenzlspatz“ habe drucken lassen. Ich fand die Idee meine selbstgemachten Sachen mit meiner Marke zu versehen sehr nett. Hinzu kam, dass ich immer sehr neugierig die neusten Nähprojekte anderer Blogger verfolge und mich darüber freue, wenn sie ihre neusten Werke teilen und auch hilfreiche Tipps bei der Umsetzung geben. Irgendwann war ich dann auch an dem Punkt angelangt, an dem ich das ebenfalls gerne machen würde und habe so meinen Blog gestartet.

2. Was macht dich glücklich?

Freitagabends nähen und dabei Soundcheck von radioeins hören. Meist kann ich an solchen Abenden überhaupt nicht aufhören zu nähen, sodass ich bis spät nachts aufbleibe. 

3. Was macht dich traurig?

Die Tatsache zeitweise im Alltag gefangen zu sein und nicht genug Zeit zu haben, auch nur ansatzweise so viele Ideen umsetzen zu können, wie ich gerne möchte.

4. Woran denkst du morgens als erstes?

An eine gute Tasse Schwarztee – ich bin absolut süchtig danach. Erst dann kann der Tag beginnen.

5. Wenn es in deiner Wohnung/deinem Haus brennen würde, was würdest du retten?

Ich bin schon bei dem Gedanken daran so starr vor Schreck und kann schon jetzt keinen klaren Gedanken fassen, dass es mir in diesem Augenblick sicherlich auch nicht anders gehen würde. Daher kann ich nur sagen, dass ich vermutlich nur darum bestrebt wäre uns zu retten. 

6. Welches Projekt hat dir in den letzten Jahren am meisten Spaß gemacht?

Die Patchworkdecke, die ich letztens genäht habe. Sie ist absolut riesig geworden und war allein von der Größe eine echte Herausforderung. Aber auch sonst hat das ganze Projekt unglaublich viel Spaß gemacht, da ich mich lange mit möglichen Mustern und Farbgebungen beschäftigt habe. In ein paar Wochen stelle ich euch sie auch hier vor. 

7. Was darf in deiner Tasche nicht fehlen, wenn du das Haus verlässt?

Ein Buch und mein iphone! Beides benutze ich ständig. Sei es um auf meinen Lieblingsblog zu stöbern oder in der Bahn zu lesen. Ach ja…und mein roter Lippenstift! 

8. Was inspiriert dich?

Indie Label und ihre meist unkomplizierten Schnitte, die in unterschiedlichen Varianten so vielfältig und wandelbar sind. Am liebsten würde ich oftmals einen Schnitt gleich mehrmals nähen!

9. Womit würdest du am liebsten dein Geld verdienen?

Mit dem Entwerfen von Schnittmustern. Ich bewundere die Indie Label sehr und hoffe selbst, dass sich in ein paar Jahren meine Nähfertigkeiten so weit entwickelt haben werden, dass ich einfache Schnittmuster selber entwerfen kann. Auch wenn es sicherlich zum Geld verdienen nicht reichen wird. 

10. Was wolltest du schon immer einmal tun, bist aber noch nicht dazu gekommen?

Wie alle anderen sicherlich auch – um die Welt reisen!

11. Wenn du einen Wunsch frei hättest: was würdest du tun?

Mir einen Landsitz zulegen! Auch wenn ich die Vielfalt der Stadt sehr mag, träume ich doch immer wieder davon ein altes Haus zu kaufen und dieses Schritt für Schritt zu renovieren und zu meinem persönlichen Rückzugsort zu machen.

Natürlich habe auch ihr mir ein paar Fragen ausgedacht. Hier sind sie:

1. Warum hast Du angegangen zu bloggen?

2. Über was wolltest Du schon immer einmal bloggen, bist aber nie dazu gekommen?

3. Wie sieht Dein Blog-Alltag aus?

4. Wie hast Du Deine Nische zum Bloggen gefunden?

5. Wie lange brauchst Du um einen neuen Beitrag fertig zu stellen?

6. Woher nimmst du die Zeit zum Bloggen?

7. Hast Du schon einmal einem Event für Blogger teilgenommen?

8. Was machst Du, wenn Du gerade einmal nicht bloggst?

9. Welches war Dein größtes Projekt bisher?

10. Wer sind deine Lieblingsblogs?

11. Wohin wolltest Du schon immer einmal reisen?

Die Fragen gehen an diese vier fantastischen Blogs, bei denen ihr unbedingt vorbeischauen solltet:

Liebedinge

maschenfein.berlin

Seemannsgarn

Beswingtes Allerei

Ich freue mich schon auf die Antworten!

T-Shirt Parade

  Jetzt wo draußen schon alles grün ist und blüht, mussten unbedingt ein neue T-Shirts und Langarmpullover her.  Da ich so viel schöne Kinderstoffe daheim hatte, konnte ich mich überhaupt nicht entscheiden, welchen Stoff ich zuerst verarbeiten sollte und habe einfach gleich alle vier verwendet. Über das dunkelblaue T-Shirt mit dem Tiermuster hatte ich bereits vor einigen Tagen berichtet. Den Beitrag dazu findet ihr hier Nach dem Basic Schnitt von kids5 habe ich gleich zwei Pullover in Größe 86 genäht.  Besonders gut an dem Schnitt gefällt mir, dass das Halsbündchen überlappend angesetzt wird. Dadurch wird der Pullover zum richtigen Hingucker. Das erste Exemplar mit dreiviertel Ärmel habe ich aus diesem schönen Fuchsjersey in rot-dunkelblau von Frau Tulpe genäht. Passend dazu habe ich ein ebenfalls dunkelblaues Bündchen angesetzt. Insgesamt braucht ihr nur einen halben Meter von dem Jersey. 

     Und weil mir der Schnitt so gut gefiel, habe ich gleich noch einen Langarmpullover mit passendem Dreieckstuch genäht. Wie ihr sicherlich schon erkant habt, habe ich den bei der Stoffschwester gekauften Jersey verarbeitet. Passend dazu habe ich ein braunes Bündchen gewählt. Auch hier braucht ihr wieder nur einen halben Meter Stoff. Da noch ein kleiner Rest übrig war, habe ich noch ein Halstuch, nach der kostenlosen Anleitung von pattydoo, genäht. Das tolle an dem Halstuch ist, dass es mit einem Klettverschluss hinten geschloschen wird und so mitwachsen kann. 

 Zum Schluss habe ich noch aus diesem Chameleon Jersey, den ich vor einigem Monaten auf dem Holländischen Stoffmarkt erstanden habe, ein weiteres Raglanshirt nach dem kostenlosen Schnitt von Mamahoch2 genäht. Auch hier habe wieder aus dem Rest ein Halstuch genäht.

   

Mit dieser kleinen Kollektion kann das Frühjahr kommen! 

Auf in den Großstadtdschungel: Outfit für die Kleinsten

Endlich bin ich dazugekommen diesen wunderbaren Tier-Jersey, den ich vor wenigen Wochen bei Stoffschwester in Wien gekauft habe zu verarbeiten. Schon beim Kauf schwebte mir vor daraus die Jacke Brio von Pattern4kids zu machen. Für die Jacke in Größe 80/86 benötigt ihr jeweils 80 cm Ober- und Futterstoff.    Für den Futterstoff habe ich einen türkisen Jersey von Frau Tulpe gewählt und dazu braune Knebelknöpfe in Hornoptik – ebenfalls von Frau Tulpe. Auf die aufgesetzte Bärentasche habe ich verzichtet, da diese hier nicht zum Muster des Stoffes passte.  

 Die einzelnen Schritte sind in der Anleitung ausführlich bebildert, sodass man eigentlich nichts falsch machen kann und sie auch leicht anfertigen kann, wenn man nur Näh-Grundkenntnisse besitzt.

Zuerst wird jeweils das Außen- und Innenjäckchen sowie die Kapuze genäht. Danach kann alles zusammengesetzt werden. Insgesamt habe ich ca. 4-5 Stunden gebraucht.  

   Da ich noch etwas Stoff übrig hatte, konnte ich sogleich noch ein kleines Raglanshirt nähen. Der Schnitt ist ein Freebook von Mamahoch2. Als Kontrast habe ich mich hier einen dunkelblauen Jersey von Frau Tulpe gewählt.

  
 Alles in allem lässt sich sagen: Das Muster des Oberstoffes ist einfach zu goldig! Beide Anleitungen sind sehr einfach nachzuvollziehen, sodass die neuen Teile einfach nur gelingen können. Praktischerweise beinhaltet die Anleitung von Pattern4kids auch noch eine passende Hose. Wenn man möchte kann man so eine richtige Kombi nähen.

Hoodie für die Kleinsten

Viel zu lange habe ich Euch warten lassen. Aber ich war in den letzten Tagen einfach zu beschäftigt mit nähen. Die Ergebnisse stelle ich Euch hier demnächst vor.

Jetzt aber erst einmal zu dem wunderbaren Kinderpulli, den ich kürzlich genäht habe.

Das Schnittmuster Paul(ine) von For Mami&Me kann in unterschiedlichen Varianten genäht werden. Ich habe mich für die mit dem Druckknopf und der Tasche vorne entschieden. Der Pulli wurde in Größe 86/92 genäht – fällt aber meiner Meinung nach eher wie eine 86 aus.

Den wunderschönen weichen Fuchs-Jersey habe ich wie alle anderen Stoffe wieder einmal bei Frau Tulpe gefunden. Das Muster hatte es mir sofort angetan. Passend dazu habe ich mich für einen blauen Bündchen- und Futterstoff entschieden. Beim Pulli wird nur die Kapuze gefüttert. Vom Oberstoff benötigt ihr für diese Größe 70 cm. Für das Futter sind 35 cm und für das Bündchen 25 cm notwendig.

Nachdem alle Stoffe vorgewaschen waren, konnte es auch schon mit dem Nähen losgehen. Den Großteil des Pullis habe ich mit der Overlock genäht. Selbstverständlich kann man den Pulli auch ausschließlich mit einer Nähmaschine nähen.

Die Anleitung von For Mami&Me ist sehr ausführlich und reich bebildert, sodass man wunderbar jeden Schritt nachvollziehen kann. Insgesamt habe ich ca. drei Stunden für den Pulli gebraucht.

Mein Fazit: Klasse Schnitt mit vielen Variationsmöglichkeiten. Durch die Wahl des Stoffs eignet er sich für jede Jahreszeit. Da der Pulli in den Größen 62/68 bis 158/164 genäht werden kann, hat man wirklich sehr lange etwas von dem eBook.

Selbstverständlich kann man den Pulli auch wunderbar verschenken, so wie ich das gemacht habe. 

 

 

 

Frühlingsjäckchen-Knit-Along 2015 – Geschafft!

Kaum zu glauben, aber mein Jäckchen nach der Strickanleitung von Nina Schweisgut für den Frühlingsjäckchen-Knit-Along 2015 ist doch gerade noch rechtzeitig fertig geworden. Zwei längere Busfahrten vor ein paar Wochen haben mein Zeitplan gerettet, denn ich konnte für mehrere Stunden einfach „durchstricken“!Leider brauchte ich ein bisschen mehr als 2 Knäuel, da ich das Mittelstück etwas länger gemacht habe. Aber ansonsten bin ich absolut zufrieden mit dem Jäckchen.

Es fällt genauso weich wie in der Anleitung beschrieben und sieht toll zur Bluse als auch zum T-Shirt oder Pullover aus! Sicherlich wird es ein ständiger Begleiter für meine Frühlings-und Sommergardrobe sein.

Auch das leicht unregelmäßige Maschenbild gefällt mir einfach zu gut, da ein schöner Kontrast du der edlen Wolle ist.

Fazit: Beim nächsten Knit-Along bin ich auf jeden Fall wieder dabei! In der Zwischenzeit stricke ich mir neue Puschen. Natürlich auch wieder nach einem Strickmuster von Nina Schweisgut.

 

Stoffeinkauf in Wien

Obwohl es schon wieder eine Woche her ist, muss ich Euch unbedingt noch von meinem Stoffeinkauf bei der Stoffschwester in Wien erzählen. Ich mag es sehr Stoffe in anderen Städten oder Ländern zu kaufen. So hat man immer eine Erinnerung an die Reise während man näht.

Auf der Suche nach einem schönen Stoffladen in Wien, wurde mir die Stoffschwester empfohlen. Der Laden befindet sich in einer Art kleinen Wohnung, nicht allzu weit vom Wiener Hauptbahnhof entfernt. Die Stoffschwester hat nur ein paar Mal in der Woche geöffnet und braucht somit keinen klassischen Laden. Durch den Wohnzimmer-Charakter ist alles gleich viel persönlicher – was wirklich unglaublich toll ist! Während man durch die Stoffauswahl stöbert, kann man sich entspannt mit den Besitzern übers Nähen, Nähprojekte und Gott und die Welt unterhalten.

Die Stoffschwester hat eine besonders große Auswahl an Kinderstoffen. Da ich ohnehin auf der Suche nach Stoffen für Kinderbekleidung war, war ich hier genau an der richtigen Adresse. Nach langem hin- und her habe ich mich schließlich für den hellen Monsterstoff (Jersey) und den blau-grünen Jerseystoff mit Tieren entschieden. Zum Abschied darf man noch einen Glückskeks ziehen.

Mein Fazit: Ein außergewöhnlicher Laden mit tollen Stoffen, die man nicht überall findet. Bestimmt werde ich noch einmal online bestellen oder bei meinem nächsten Wienbesuch vorbeischauen.

 

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