Januar 2015 archive

Winterrock oder wie man einen easy peasy Rock näht

Winterrock BurdaHeute komme ich nun endlich dazu mehr über meinen wunderbaren neuen Winterrock zu berichten.

Auf der Suche nach einem möglichst einfachen Rock, den man ohne Reißverschluss nähen kann, bin ich bei Burda fündig geworden und habe das Schnittmuster 7436 gekauft.

Besonders gut gefiel mir an dem Rock, dass man für die Variante B nur ca. einen Meter Stoff braucht.

Meinen Stoff habe ich bei Stoff & Stil im Sales gefunden und war von Muster und Glanz des Stoffes gleich begeistert. Generell empfehle ich euch eine dickeren, wärmenden Stoff zu nehmen.

Nachdem das Schnittmuster ausgedruckt und zusammengeklebt ist, wird die Größe anhand des Taillenumfangs bestimmt. Leider fand ich die Angaben von Burda hierzu nicht ganz eindeutig, sodass mich etwas schwer damit getan habe die richtige Größe zu bestimmen. Am Ende hat jedoch alles gepasst.

Neben dem Schnittmuster benötigt ihr: 

Ihr benötigt_ Rock_Burda

  • 30 cm Bündchen
  • 1 Meter Stoff
  • Farblich passenden Faden
  • Stecknadeln
  • Schere
  • Maßband
  • Schneiderkreide

 

 

Wenn ihr eure Größe bestimmt habt, werden zuerst die einzelnen Teile entsprechend des Schnittplans ausgeschnitten.

Schneidet beim Bündchen ruhig ein bisschen großzügiger zu, als in der Anleitung angegeben ist, da sonst die Spannung beim späteren Feststecken zu groß ist.

Ich habe bis auf die Naht für die Falten und den Saum alle Schritte mit meiner Overlock genäht. Natürlich könnt ihr den Rock auf mit einer Nähmaschine nähen. Hierbei werden alle Kanten mit einem Zickzackstich versäubert.

Schritte

  1. Legt die beiden hinteren Rockbahnen rechts auf rechts aufeinander und näht sie an der Mittelnaht zusammen.
  2. Übertragt die Markierungen für die Falten auf das vordere Rockteil. Am besten eignet sich hierfür Schneiderkreide. Dann steckt ihr die Falten entsprechend der jeweiligen Pfeilrichtung fest.
  3. Die zuvor fixierten Falten werden anschließend festgesteppt.
  4. Danach werden die vordere und hintere Rockbahn rechts auf rechts festgesteckt und an den Seitennähten zusammengenäht.
  5. Nachdem die Rockteile fertig sind, wird das Bündchen vorbereitet und angenäht.
  6. Im letzten Arbeitsschritt steppt ihr den Saum einen Zentimeter ab und fertig ist euer Rock.

Tipps 

Obwohl ich nicht sehr groß bin, geht der Rock mir nur bis knapp über die Knie. Wenn ihr das so mögt, ist das Schnittmuster für euch vollkommen in Ordnung. Beim nächsten Mal würde ich den Rock jedoch etwa fünf bis zehn Zentimeter länger machen.

Außerdem empfehle ich das Bündchen ca. doppelt so breit zu machen. Dann hat es einen besseren Sitz.

Ansonsten ist der Rock toll für den Alltag und lässt sich, mit einem dünneren Stoff, sicherlich auch gut im Sommer tragen.

 

 

 

 

Schal für kalte Tage – Tutorial

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Am Wochenende habe ich euch gezeigt wie man ein Stirnband strickt und heute geht es weiter mit einem Schal.

Zubehör SchalDafür braucht ihr:

4 Knäuel Lana Grossa Mille (ergibt eine Gesamtlänge von 175 cm)

Stricknadeln Stärke 7

Vernähnadel

Schere

 

Strickmuster

Ihr schlagt 22 Maschen an und strickt 11 Reihen Bündchen (Hinreihe 2 Maschen rechts, 2 Maschen links, Rückreihe 2 Maschen rechts, 2 Maschen links). Anschließend wird das Muster gewechselt und der restliche Schal im Rippenmuster (1 Masche rechts, 1 Masche links, Rückreihe rechte Masche auf rechte und linke auf linke Masche stricken) weitergestrickt. Bevor ihr abkettelt, werden zum Schluss wieder 11 Reihen Bündchen gestrickt.

Wenn ihr den Schal in verschiedenen Farben strickt, ist es am besten den Farbwechsel am Ende eines Wollknäuels vorzunehmen. So geht ihr auf Nummer sicher, dass alle Abschnitte gleich lang sind.

Muster wechseln Wichtig ist außerdem, dass ihr den Farbwechsel immer zu Beginn einer Reihe vornehmt. So bekommt ihr ein gleichmäßiges Muster.

Für meinen Schal habe ich in der Mitte zwei graue und außen ein hellgraues und blaues Knäuel verwendet.

Tipp für Anhänger:

Wenn das euer erstes Projekt ist, empfehle ich euch dicke Wolle zu nehmen. Damit kommt ihr schneller voran und könnt bald ein Muster erkennen und erste Erfolge sehen. Je nachdem wie warm euer Schal sein soll, könnt ihr auch eine andere Wolle wählen. Achtet dabei darauf, dass ihr Stricknadeln in der richtigen Stärke habt.

Der Schal ist natürlich auch ein tolles Geschenk – egal ob für Mann oder Frau – und wird euch oder eure Liebsten ganz sicher durch den kalten Winter bringen.

Den praktischen Strickbeutel von KNIT KNIT bekommt ihr übrings entweder im Laden oder online!

Warmes Stirnband oder it’s never too dark to be cool!

Stirnband

Inspiriert aus dem Schnellstricker-Buch, habe ich am Wochenende ein warmes Stirnband für kalte Tage gestrickt. Im Gegensatz zur Anleitung von Nina Schweisgut ist mein Stirnband etwas schmaler.

Zum Stricken benötigt ihr: 

– Stricknadel Stärke 12 mm 

– 1 Vernähnadel

– 1 Knäuel Lana Grossa Reagazza Lei

– 1 Schere

und ca. eine Stunde Zeit. 

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Als erstes schlagt ihr 8 Maschen an und strickt das Stirnband im großen Perlmuster (Hinreihe: 1 Masche rechts und eine Maschine links, Rückreihe umgekehrt). Die Randmasche wird als Knötchenrand gestrickt. Das Ganze wiederholt ihr solange bis das Stirnband lang genug ist. Denkt dran, dass sich die Wolle etwas dehnt. Daher ist es wichtig, dass ihr das Stirnband nicht zu weit macht, ansonsten sitzt es nachher nicht mehr richtig. Ist das Band lang genug, kettelt ihr ab und näht die beiden Enden im Zickzack-Stich zusammen.

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Dann strickt ihr das Querband. Hierfür werden nur vier Maschen angeschlagen und ebenfalls im großen Perlmutter gestrickt. Nach zwölf Reihen wird das Querband abgekettelt.

Das Band wird jetzt an die Nahtstelle des Stirnband gelegt und zusammengenäht. Anschließend noch die Fäden am Stirnband vernähen und fertig ist euer neuer Winterbegleiter!

Die neuen Stoffe sind da!

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Am Wochenende brachte der Postbote neue Stoffe von Art Gallery und Andrea Lauren, die ich auf Alles-fuer-Selbermacher bestellt habe. Mit viel Liebe verpackt und einem zusätzlichen Jutebeutel als Geschenk und zwei Postkarten kamen die Stoffe bei mir an. IMG_3842

Aus dem Sweat – Triangles in Marshmallow werde ich zusammen mit einem schwarzen Sweat, nächste Woche, ein Lane Raglan Pullover von „HeyJune“ nähen. Der Arizona Stoff ist bereits für das Sommerkleid „Tank Dress“ von See Caroline.

Seid also gespannt und seht was in den nächsten Wochen aus den Stoffen wird!

 

 

Mäppchen mit Schleife

MäppchenWährend draußen meist ein grauer Januartag den nächsten jagt, könnt ihr mit diesem Mäppchen ein wenig Farbe in euren Alltag bringen.

Kurz vor Weihnachten war ich auf der Suche nach einem neuen Mäppchen. Dabei sollte es kein einfaches oder unscheinbares sein, sondern etwas Besonderes. Nach einigen Recherchen bin ich schließlich auf die Anleitung von HEIDI & FINN gestoßen. Die Variante mit der Schleife hatte es mir sofort angetan.

 

Die kostenlose Anleitung könnt ihr direkt bei HEIDI & FINN downloaden. Für das Mäppchen eignen sich besonders gut Stoffreste.

Neben dem Schnittmuster benötigt ihr:

  • ca. 50 cm Außenstoff
  • ca. 30 cm Futterstoff
  • ca. 30 cm Futter (am besten nehmt ihr hier einen dünnen Bügelvlies. Alles andere ist für die kleine Tasche zu dick.)
  • 20 cm langer Reißverschluss oder länger

Dauer: 1 bis 2 Stunden

Nachdem ihr alle Teile ausgeschnitten habt, macht ihr euch zuerst an die Schleife. Hierfür habe ich ein zusätzliches Außenteil zugeschnitten und nach folgendem Video genäht. Achtet beim Befestigen der Schleife darauf, dass ihr sie mittig festnäht. Wenn ihr eure Schleife an die eine Außenseite festgenäht habt, folgt ihr den weiteren Schritten der Anleitung von HEIDI & FINN.

Gar nicht lange und schon habt ihr ein neues Mäppchen. Es eignet sich auch hervorragend als Geschenk!

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Kunterbunte Strickarmbänder

Kunterbunte Strickarmbänder IEndlich ist es soweit! Nachdem in den letzten Tagen an meinem Blog allerhand eingestellt und bearbeitet wurde, kann es nun endlich losgehen.

Heute möchte ich euch gerne meinen aktuellen Lieblingsschmuck für den Winter vorstellen: Strickarmbänder

Vorteil der Armbänder: Sie klappern nicht und halten außerdem das Armgelenk im Winter schön warm. Auch sind sie ein tolles Geschenk und ein wahrer Hingucker an jedem Arm.

Die Idee zum Schmuck kam mir durch das Schnellstricker-Buch von Nina Schweisgut.

Die Armbänder werden aus Jerseygarn gestrickt und sind wirklich sehr einfach zu machen. Daher eignen sie sich auch optimal als Anfängerprojekt. Jerseygarn findet ihr in allen möglichen Farben (einfarbig und mit Muster) im Wollladen. Natürlich könnt ihr es auch aus alten T-Shirts herstellen. Ich habe mich bei meinen Armbänder dazu entschieden die Garne bei KNIT, KNIT in Berlin zu kaufen. Diese haben eine große Auswahl davon.

Für die Armbänder solltet ihr darauf achten, dass das Garn nicht zu dick ist, da das Armband ansonsten zu groß werden könnte.

Ihr benötigt:

  • kleine Rolle Jerseygarn
  • 2 Nadeln eines Nadelspiels in Stärke 8 mm
  • 1 Vernähnadel
  • und ca. eine halbe Stunde Zeit

Die detaillierte Anleitung findet ihr im Schnellstrickerbuch.

Viel Spaß beim Stricken!

Strickarmbänder