Mai 2015 archive

BurdaStyle Modeklassiker selber nähen – eine wahre Fundgrube an Schnitten

Vor kurzem wurde mir die Ehre zuteil, zwei Rezensionsexemplare vom Verlag Edition Michael Fischer zu bekommen. Das erste möchte ich Euch heute gerne vorstellen.

Das Buch Burdastyle Modeklassiker selber nähen beinhaltet 19 Nähprojekte, die auf 5 Grundschnitten basieren. Anhand dieser fünf Grundschnitte werden Vintage-Modelle aus den Jahren 1920er bis 1980er Jahren vorgestellt. Dies umfasst eine ganze Bandbreite von Klassikern wie dem Charleston – und Etuikleid bis hin zu einem gewagten Smokinghemd mit Rüschen für Männer. Neben diesen edlen Kleidern findet sich jedoch auch u.a. ein Sommer-Pyjama aus den 1950er, der schon fast ein Must-have für diesen Sommer werden könnte. Dem Buch liegen die zudem Schnittbögen bei.

Jeder Epoche ist ein Kapitel gewidmet. Zu Beginn wird jeweils kurz auf den Stil der Zeit, die bekanntesten Modeschöpfer und die Must-have-Accessoires eingegangen. Daran schließen sich die jeweilige Schnitte an.

Die einzelnen Schritte sind sehr ausführlich beschrieben. Auch ist der jeweilige Schwierigkeitsgrad angegeben, sodass man je nach Nähfertigkeiten ein passendes Projekt auswählen kann.

Der – wie ich finde größte Vorteil – ist jedoch die Spiralbindung. Sie ist unglaublich nutzerfreundlich, da das Buch beim Arbeiten nicht zuklappen kann.

Ich war von der Bandbreite der Schnitte so überwältigt, dass ich mich bisher noch nicht entscheiden konnte, welchen Schnitt ich zuerst ausprobieren werde.

Besonders angetan hat es mir derzeit das Kleid aus den 1950er. 

Auch sehr schön finde ich das Etuikleid aus den 1960er. Mit einem gemusterten oder einfarbigen Jersey ist es ein toller Begleiter für den Sommer. Es kann aber auch als Winterkleid aus einem Wollstoff genäht werden.

Ihr seht also dieses Buch ist eine wahre Fundgrube an Schnitten für das ganze Jahr und für jeden Anlass!

Sommer-Shorts

Sicherlich habt ihr euch gewundert, warum es in letzter Zeit so still war. Das lag schlicht und einfach daran, dass ich im Urlaub war und in den letzten Tagen so viel genäht habe, dass ich überhaupt nicht dazugekommen einen Blogbeitrag zu schreiben. Was ich genau genäht habe, werde ich euch in den nächsten Wochen vorstellen. Zuerst muss ich noch alles fotografieren und noch mehr nähen!

Aber kommen wir zu dem eigentlichen Projekt, dass ich euch schon lange zeigen wollte: Die Shorty Rockers nach dem Schnittmuster von Mamahoch2 in Größe 86!

Eigentlich handelt es bei dem kostenlosen Schnittmuster um eine lange Jogginghose. In ihrer Anleitung zeigen Bianca und Sabrina von Mamahoch2 wie man ganz einfach das Schnittmuster in eine kurze Hose abwandeln kann. Mir gefiel besonders gut, dass die Hose unten einen farbigen Umschlag hat. Zudem ist die Anleitung auch reich bebildert, sodass eigentlich beim Nähen überhaupt nichts schief gehen kann.

Als Grundstoff habe ich mich für einen mittelblauen Jersey von Frau Tulpe entschieden. Passend dazu habe ich den Fuchsjersey – aus welchem ich bereits vor einiger Zeit einen Pullover genäht hatte – gewählt. 

Zusätzlich habe ich noch ein Dreieckstuch genäht. Durch den Klettverschluss kann es schön mitwachsen und bleibt so hoffentlich ein langer Begleiter. Für beide Teile müsst ihr ca. 3 Stunden Zeit einrechnen.

Ihr seht also, das Projekt kann gut an einem Abend genäht werden oder ihr näht an mehreren Abenden gleich einige Hosen für den nahenden Sommer.

Liebster Award! Yeah!

LiebsterAward

Kaum zu glauben, aber Ende April hat mich doch tatsächlich Juliane von krakeluere für den Liebster Award nominiert! Ich freu mich noch immer riesig und fühle mich ganz geehrt. 

Liebster Award ist eine Blogartikelserie bei der Blogger sich gegenseitig vorstellen, indem sie elf Fragen beantworten und anschließend weitere Blogs nominieren. Besonders schön dabei ist, dass häufig neue Blogs vorgestellt werden und so deren Bekanntheitsgrad gesteigert wird. 

Nun aber genug zum allgemeinen Teil. Euch interessiert sicherlich viel mehr welche Fragen mir gestellt wurden und was ich geantwortet habe.

Hier sind Sie also… die Fragen von krakeluere!

1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Angefangen hat es damit, dass ich mir vor ca. 1 1/2 Jahren mein Label „Prenzlspatz“ habe drucken lassen. Ich fand die Idee meine selbstgemachten Sachen mit meiner Marke zu versehen sehr nett. Hinzu kam, dass ich immer sehr neugierig die neusten Nähprojekte anderer Blogger verfolge und mich darüber freue, wenn sie ihre neusten Werke teilen und auch hilfreiche Tipps bei der Umsetzung geben. Irgendwann war ich dann auch an dem Punkt angelangt, an dem ich das ebenfalls gerne machen würde und habe so meinen Blog gestartet.

2. Was macht dich glücklich?

Freitagabends nähen und dabei Soundcheck von radioeins hören. Meist kann ich an solchen Abenden überhaupt nicht aufhören zu nähen, sodass ich bis spät nachts aufbleibe. 

3. Was macht dich traurig?

Die Tatsache zeitweise im Alltag gefangen zu sein und nicht genug Zeit zu haben, auch nur ansatzweise so viele Ideen umsetzen zu können, wie ich gerne möchte.

4. Woran denkst du morgens als erstes?

An eine gute Tasse Schwarztee – ich bin absolut süchtig danach. Erst dann kann der Tag beginnen.

5. Wenn es in deiner Wohnung/deinem Haus brennen würde, was würdest du retten?

Ich bin schon bei dem Gedanken daran so starr vor Schreck und kann schon jetzt keinen klaren Gedanken fassen, dass es mir in diesem Augenblick sicherlich auch nicht anders gehen würde. Daher kann ich nur sagen, dass ich vermutlich nur darum bestrebt wäre uns zu retten. 

6. Welches Projekt hat dir in den letzten Jahren am meisten Spaß gemacht?

Die Patchworkdecke, die ich letztens genäht habe. Sie ist absolut riesig geworden und war allein von der Größe eine echte Herausforderung. Aber auch sonst hat das ganze Projekt unglaublich viel Spaß gemacht, da ich mich lange mit möglichen Mustern und Farbgebungen beschäftigt habe. In ein paar Wochen stelle ich euch sie auch hier vor. 

7. Was darf in deiner Tasche nicht fehlen, wenn du das Haus verlässt?

Ein Buch und mein iphone! Beides benutze ich ständig. Sei es um auf meinen Lieblingsblog zu stöbern oder in der Bahn zu lesen. Ach ja…und mein roter Lippenstift! 

8. Was inspiriert dich?

Indie Label und ihre meist unkomplizierten Schnitte, die in unterschiedlichen Varianten so vielfältig und wandelbar sind. Am liebsten würde ich oftmals einen Schnitt gleich mehrmals nähen!

9. Womit würdest du am liebsten dein Geld verdienen?

Mit dem Entwerfen von Schnittmustern. Ich bewundere die Indie Label sehr und hoffe selbst, dass sich in ein paar Jahren meine Nähfertigkeiten so weit entwickelt haben werden, dass ich einfache Schnittmuster selber entwerfen kann. Auch wenn es sicherlich zum Geld verdienen nicht reichen wird. 

10. Was wolltest du schon immer einmal tun, bist aber noch nicht dazu gekommen?

Wie alle anderen sicherlich auch – um die Welt reisen!

11. Wenn du einen Wunsch frei hättest: was würdest du tun?

Mir einen Landsitz zulegen! Auch wenn ich die Vielfalt der Stadt sehr mag, träume ich doch immer wieder davon ein altes Haus zu kaufen und dieses Schritt für Schritt zu renovieren und zu meinem persönlichen Rückzugsort zu machen.

Natürlich habe auch ihr mir ein paar Fragen ausgedacht. Hier sind sie:

1. Warum hast Du angegangen zu bloggen?

2. Über was wolltest Du schon immer einmal bloggen, bist aber nie dazu gekommen?

3. Wie sieht Dein Blog-Alltag aus?

4. Wie hast Du Deine Nische zum Bloggen gefunden?

5. Wie lange brauchst Du um einen neuen Beitrag fertig zu stellen?

6. Woher nimmst du die Zeit zum Bloggen?

7. Hast Du schon einmal einem Event für Blogger teilgenommen?

8. Was machst Du, wenn Du gerade einmal nicht bloggst?

9. Welches war Dein größtes Projekt bisher?

10. Wer sind deine Lieblingsblogs?

11. Wohin wolltest Du schon immer einmal reisen?

Die Fragen gehen an diese vier fantastischen Blogs, bei denen ihr unbedingt vorbeischauen solltet:

Liebedinge

maschenfein.berlin

Seemannsgarn

Beswingtes Allerei

Ich freue mich schon auf die Antworten!

T-Shirt Parade

  Jetzt wo draußen schon alles grün ist und blüht, mussten unbedingt ein neue T-Shirts und Langarmpullover her.  Da ich so viel schöne Kinderstoffe daheim hatte, konnte ich mich überhaupt nicht entscheiden, welchen Stoff ich zuerst verarbeiten sollte und habe einfach gleich alle vier verwendet. Über das dunkelblaue T-Shirt mit dem Tiermuster hatte ich bereits vor einigen Tagen berichtet. Den Beitrag dazu findet ihr hier Nach dem Basic Schnitt von kids5 habe ich gleich zwei Pullover in Größe 86 genäht.  Besonders gut an dem Schnitt gefällt mir, dass das Halsbündchen überlappend angesetzt wird. Dadurch wird der Pullover zum richtigen Hingucker. Das erste Exemplar mit dreiviertel Ärmel habe ich aus diesem schönen Fuchsjersey in rot-dunkelblau von Frau Tulpe genäht. Passend dazu habe ich ein ebenfalls dunkelblaues Bündchen angesetzt. Insgesamt braucht ihr nur einen halben Meter von dem Jersey. 

     Und weil mir der Schnitt so gut gefiel, habe ich gleich noch einen Langarmpullover mit passendem Dreieckstuch genäht. Wie ihr sicherlich schon erkant habt, habe ich den bei der Stoffschwester gekauften Jersey verarbeitet. Passend dazu habe ich ein braunes Bündchen gewählt. Auch hier braucht ihr wieder nur einen halben Meter Stoff. Da noch ein kleiner Rest übrig war, habe ich noch ein Halstuch, nach der kostenlosen Anleitung von pattydoo, genäht. Das tolle an dem Halstuch ist, dass es mit einem Klettverschluss hinten geschloschen wird und so mitwachsen kann. 

 Zum Schluss habe ich noch aus diesem Chameleon Jersey, den ich vor einigem Monaten auf dem Holländischen Stoffmarkt erstanden habe, ein weiteres Raglanshirt nach dem kostenlosen Schnitt von Mamahoch2 genäht. Auch hier habe wieder aus dem Rest ein Halstuch genäht.

   

Mit dieser kleinen Kollektion kann das Frühjahr kommen! 

Auf in den Großstadtdschungel: Outfit für die Kleinsten

Endlich bin ich dazugekommen diesen wunderbaren Tier-Jersey, den ich vor wenigen Wochen bei Stoffschwester in Wien gekauft habe zu verarbeiten. Schon beim Kauf schwebte mir vor daraus die Jacke Brio von Pattern4kids zu machen. Für die Jacke in Größe 80/86 benötigt ihr jeweils 80 cm Ober- und Futterstoff.    Für den Futterstoff habe ich einen türkisen Jersey von Frau Tulpe gewählt und dazu braune Knebelknöpfe in Hornoptik – ebenfalls von Frau Tulpe. Auf die aufgesetzte Bärentasche habe ich verzichtet, da diese hier nicht zum Muster des Stoffes passte.  

 Die einzelnen Schritte sind in der Anleitung ausführlich bebildert, sodass man eigentlich nichts falsch machen kann und sie auch leicht anfertigen kann, wenn man nur Näh-Grundkenntnisse besitzt.

Zuerst wird jeweils das Außen- und Innenjäckchen sowie die Kapuze genäht. Danach kann alles zusammengesetzt werden. Insgesamt habe ich ca. 4-5 Stunden gebraucht.  

   Da ich noch etwas Stoff übrig hatte, konnte ich sogleich noch ein kleines Raglanshirt nähen. Der Schnitt ist ein Freebook von Mamahoch2. Als Kontrast habe ich mich hier einen dunkelblauen Jersey von Frau Tulpe gewählt.

  
 Alles in allem lässt sich sagen: Das Muster des Oberstoffes ist einfach zu goldig! Beide Anleitungen sind sehr einfach nachzuvollziehen, sodass die neuen Teile einfach nur gelingen können. Praktischerweise beinhaltet die Anleitung von Pattern4kids auch noch eine passende Hose. Wenn man möchte kann man so eine richtige Kombi nähen.